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Delhi, Indiens Hauptstadt, war mir schon bei der Ankunft deutlich sympathischer als Bombay. Ich war entspannter unterwegs, keine Traube von Bettlern, die sich an meine Fersen heftet und jede Menge zu sehen. Neu-Delhi und Alt-Delhi unterscheiden sich deutlich in ihrem Charakter. Während man in Neu-Delhi auf breiten Straßen unterwegs ist, herrscht in Alt-Delhi in den Gassen das typisch orientalische Gewimmel mit vielen kleinen Läden. In jedem Fall kann man einige Tage gut in der Metropole verbringen und meiner Meinung nach eignet sich Delhi für Indienerstbesucher besser als Start als Bombay. Den Besuch den Nationalmuseums sollte man sich nicht entgehen lassen. Viele Bronzestatuen der unterschiedlichen indischen Götter, Miniaturmalereien, ein Thron aus Elfenbein, Prachtgewänder und Kleider der verschiedenen Stämme geben einen guten Überblick über Geschichte und Kultur des Landes. Wer den architektonischen Vorläufer des weltberühmten Taj Mahal
sehen möchte, sollte Humayun´s Tomb besuchen. Wie der
Name schon sagt, handelt es sich hier auch um ein Grabmal. Es stammt aus
der Mitte des 16. Jhdts und wurde von Haji Begum, der Frau von Humanyun,
erbaut. Humanyun war der zweite Mogulkaiser und er und seine Frau liegen
hier bestattet. Das Rote Fort und die Große Moschee gehören bei einem Besuch
von Alt-Delhi einfach dazu, dann kann man sich in das Gassengewirr und
das orientalische Leben rund um die Moschee stürzen.
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