Kairo ist die größte Stadt Afrikas und die einzige, die eine
U-Bahn hat.
Wenn man am Flughafen landet und sich durch die Scharen der Taxifahrer gekämpft
hat, hat man seine erste Feuertaufe in Ägypten bestanden und dann kann
das Abenteuer erst wirklich losgehen.
Die für einen Besucher interessantesten Stadtteile sind Dowtown, das
islamische Viertel und natürlich Gizeh mit den Pyramiden.
Für alle, die die Stadt hautnah erleben möchten, kann ich nur
eine Unterkunft in Downtown empfehlen. Eine der Hauptattraktionen, das
Ägyptische Museum, befindet sich in der Nähe des Midan Tahrir,
der das Zentrum der Stadt darstellt.
Man kann sich durch die Straßen treiben lassen und die schönen
alten Gebäude bewundern oder auf einen Kaffee ins "Groppi"
gehen, das noch vom Glanz der Vergangenheit zehrt.
Ein Bummel am Abend entlang des Nils, der Sonnenuntergang,
die laue Luft und die Menschen, die nach einem heißen Tag die Abkühlung
genießen, so kann man einen Tag in der Megacity ausklingen lassen.
Oder wie wäre es mit einem Besuch im islamischen
Viertel - ein Besuch der Al Azhar Moschee und anschließend ein
Streifzug durch den Basar Khan El Khalili? Der wimmelt zwar von Touristen,
aber auch nur am Rand, wo die Souvenir- und Goldverkäufer ihre Läden
haben. Geht man einfach weiter, dann sieht man noch die Handwerker bei der
Arbeit und kann zusehen, wie Wasserpfeifen oder der Fez hergestellt werden.
Zahllose Moscheen laden auch dazu ein, einfach mal eine Pause von der hektischen
Großstadt einzulegen. Man kann sich gemütlich in eine Ecke setzen,
die Menschen beobachten, die dort Freunde treffen oder sich von dem Smog
und dem Alltag erholen.
Nehmt Euch einfach ein, zwei Tage mehr Zeit als geplant, denn es gibt viel
zu entdecken!
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