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| Das islamische Kairo ist gepägt von Kaffeehäusern, verwinkelten
Gassen, schlanken Minaretten und Moscheen. Tauche ein in die Welt aus 1001 Nacht und laß Dich vom Orient bezaubern. |
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| Der Khan el-Khalili ist der bekannte Bazar von Kairo. Früher oder
später verschlägt es jeden Touristen hin, denn dort kann man so
ungefähr alles bekommen, Stauen von ägyptischen Göttern,
Wasserpfeifen, Lederwaren, Schmuck, Gewürze, Karkade (ein besonderer
Hibiskustee, eigentlich eine Spezialität aus Assuan), Teppiche, Galabijas... In der Touristenecke gibt es auch einige Kaffeehäuser. Früher bzw. noch heute auf dem Land eher eine Domäne der Männer, sieht man hier auch Frauen. Interessant ist es allemal, einen Tee (heiß und süß, mit einigen Pfefferminzblättern aromatisiert) zu trinken und das Treiben zu beobachten. Wenn einen der Hunger plagt, dann ist das Pancakehouse eine gute Adresse. Mit Pfannkuchen hat die dort servierte Mahlzeit nichts zu tun, ist aber lecker und macht satt. Man hat die Auswahl zwischen süß oder herzhaft und 2 oder 3 Größen. Small reicht aber, um den normalen bis größeren Hunger zu stillen. Die Cafes daneben sind richtige Räuberhöhlen. Wer da seinen Tee trinkt, der zahlt ordentlich. Stilvoller ist das "Fishawi´s", das zwar seine besten Tage hinter sich hat, aber immer noch Flair ausstrahlt. Taucht man frisch gestärkt weiter in das Gassengewirr ein, kann man die Handwerker bei ihrer Arbeit beobachten, kommt in Läden, wo man sich in aller Ruhe umschauen kann und sieht alte Häuser, die nach und nach restauriert werden und besucht werden können. |
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| Die Al-Azhar Moschee ist ganz in der Nähe des Khan el-Khalili, eigentlich
nur über die Straße. Die Moschee wurde 972 vollendet und 988 wurde eine Madrasa angegliedert. Damit ist die Al-Azhar Moschee die älteste Universität der Welt, an der heute noch gelehrt wird. Seit 1961 (!) können auch Frauen dort studieren. Als Hauptfächer werden Theologie, Islammischen Recht und Arabisch gelehrt, als Nebenfächer Mathematik, Astronomie, Geographie, Biologie und Chemie. Die Moschee darf man auch besuchen, doch bitte mit vernünftiger Kleidung und die Schuhe müssen, wie in allen Moscheen, ausgezogen werden. Frauen müssen ein Kopftuch tragen und Beine sowie mindestens Oberarme bedeckt haben, sonst werden sie in Kutten gesteckt. Gleiches gilt für die Herren der Schöpfung, wenn sie in Shorts in die Moschee wollen. In der Moschee selbst wird man auch von "Guides" angesprochen. Der Preis ist dann Verhandlungssachen (VORHER klären, sonst gibt´s Diskussionen), aber es lohnt sich, denn man kommt in Räume, die sonst zugeschlossen sind. Und die Mirhab (Gebetsnischen), die man so sieht, sind wunderschön. |
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| Die Zitadelle trohnt über der Stadt und wenn der Smog
mal nicht zu übel ist, dann sieht man sogar in der Ferne die Pyramiden. Der Besuch lohnt sich allemal, denn man hat einen guten Blick auf Kairo und die Alabastermoschee ist auch sehenswert. Mit ihren Bleistiftminaretten erinnert sie eher an die Moscheen in Istanbul, aber das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn dem Baumeister hat die Blaue Moschee in Istanbul als Vorbild gedient. Der Komplex umfaßt neben der Alabastermoschee (eigentlich Mohammed-Ali-Moschee) und der El-Nasir-Moschee den El Gohara Palast, der heute ein Museum ist. In dem ehemaligen Haremspalast befindet sich nun das Militärmuseum. Das ist eigentlich nur für Fans von Waffen und Monumentalgemälden zu empfehlen, aber da alle Gebäude vom Eintrittspreis mitabgedeckt sind und es eigentlich auch ganz interessant ist, durch einen Harem zu schlendern, sollte man doch reinschauen, wenn man Zeit hat. |